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Unesco International Jazz Day
Sonntag, 30. April Einlass 19:00 Uhr, Beginn 20:00 Uhr
Burg Linn
Eintritt: Eintritt 21 €, VVK 17 €; erm. 15 €, VVK 12 €

Filippa Gojo/Sven Decker Duo – Marcus Schinkel Trio

Die UNESCO, Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur, hat auf Initiative von Herbie Hancock den 30. April eines jeden Jahres zum „Internationalen Tag des Jazz“ ausgerufen.Veranstaltungen und Projekte sollen an die globale Bedeutung des Jazz für kulturellen Dialog und künstlerischen Austausch erinnern. Musikeinrichtungen, Kul turinstitutionen, Universi täten und Schulen sind dazu aufgerufen, sich aktiv am Welttag zu beteiligen. Mit dem Welttag des Jazz würdigt die UNESCO eine Musik form, die in mehr als 100 Jahren zu einer universellen Sprache für Freiheit, Individualität und Vielfalt geworden ist. Jazz eröffnete nahezu allen Sparten der Musik neue Möglichkeiten und verbindet bis heute Menschen über alle kulturellen Grenzen hinweg. Der Jazz war und ist eine treibende Kraft zur Überwindung der Rassendiskriminierung und ein Symbol für Toleranz, Demokratie und Gleichberechtigung. Die globale Gastgeber stadt ist in diesem Jahr Washington D.C. / USA.

Weitere Informationen unter www.jazzday.com
Unseren Flyer können Sie hier herunterladen: International Jazzday

Veranstalter des International Jazz Day in Krefeld ist der Jazzklub Krefeld in Verbindung mit dem Kulturbüro der Stadt Krefeld und unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Frank Meyer.

Vorverkauf:
Sym-Phon, Ostwall 122, Krefeld, T: 02151.28888
und im Jazzkeller Krefeld, Lohstraße 92, Krefeld
Kontakt:info@jazzklub-krefeld.de

 

Programm

20 Uhr
Grußworte

Frank Meyer

Oberbürgermeister der Stadt Krefeld

ca. 20.10 Uhr

Filippa Gojo/Sven Decker Duo

Gesang, Shrutibox, Kalimba, Sansula Filippa Gojo
Klarinette, Bassklarinette, Melodica, Glockenspiel
Sven Decker

Was haben die menschliche Stimme, eine Shrutibox, Kalimba und Sansula mit der Klarinette/ Bassklarinette, dem Glockenspiel und der Melodica gemeinsam? Durch die Erzeugung all ihrer Klänge entstehen Sounds, die den Zuhörer sowohl fordern, als auch zugleich betören und umarmen können, ihn mitnehmen auf eine Wanderung durch den Kosmos schräger und wohlklingender Akkorde und Intervalle und ihn zu abstrakten und zugleich zupackenden Rhythmen mitfühlen lassen. Filippa Gojo, die 2015 beim Neuen Deutschen Jazzpreis
den ersten Platz mit ihrem Quartett und als beste Solistin gewann, und Sven Decker geben diesen Klängen, diesen Akkorden, diesen Intervallen und Rhythmen lediglich eine Richtung und sind dabei immer bedacht, den Fokus auf das Entstehen im Moment zu legen, immer wachsam und bereit,  im Sinne der Musik und des Moments auch mal einen anderen Weg einzuschlagen, Impulse und Ideen am Wegesrand einzusammeln und mitzunehmen.
Das Ziel dieser Wanderung jedoch ist immer klar vor Augen: ehrliche, direkte, unverblümte, authentische und zupackende Musik

 

ca. 21.30 Uhr

Marcus Schinkel Trio

 

Marcus Schinkel Klavier Synthesizer
Wim de Vries Schlagzeug
Fritz Roppel Bass

 
 
Bonn kennt man als Beethovenstadt, aber die ehemalige Bundeshauptstadt mischt immer öfter auch beim Jazz mit. Da kann man direkt beides miteinander verbinden, dachten sich
wohl der Bonner Pianist Marcus Schinkel und sein Trio. Dabei dient Beethoven nur als Ausgangspunkt für die Höhenflüge des Trios, das Beethovens Leitakkorde gerne harmonisch in die Jetztzeit katapultiert und mit spannenden Rhythmen garniert. So blitzen „jazzmäßig reharmonisierte Themenfragmente Beethovens mit viel Elan und Sachverstand auf“, wie
das Jazzpodium zur letzten CD 9 Symphonies schrieb. Schinkel geht gerne eigene Wege, jenseits des MainstreamRepertoires vieler Klavierjazz-Trios, bewegt sich meisterhaft zwischen Jazz, Klassik und Rock, verwebt sein lyrisches  Klavierspiel mit verzerrten Synthesizersounds, so als ob Keith Jarrett sich zum pianistischen Rendezvous mit dem Altrocker Jon Lord getroffen hätte. Schinkel ist ein Grenzgänger, der mit Künstlern wie Charlie Mariano oder Eric Vloeimans, aber auch den Münchener Symphonikern zusammenarbeitete. Engagements mit seinem Klassik Meets Jazz-Programm führten Schinkel nach Europa, Russland, in die Karibik und für die Deutsche Botschaft nach Vietnam. Im Juni 2015 gab das Trio ein Konzert vor über 3500 Zuschauern anlässlich des evangelischen Kirchentages in Stuttgart. Die langjährigen Mitmusiker sind Wim de Vries am Schlagzeug, bekannt durch das Schlagzeugduo Drumbassadors und der äußerst vielseitige E- und Kontrabassist Fritz Roppel, aktiv in der Klassik, Jazz- und Tangoszene. Beide unterstützen Schinkels große Bandbreite von melodisch-lyrischen Linien bis hin zu expressiven Ausbrüchen wilder Synthesizersolos.

Veranstaltungsort

Burg Linn
Rheinbabenstraße 85
47809 Krefeld
NRW,  Deutschland
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